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Ralf Bucher, 28.07.2010

Trainingslager in Leipzig

Die Ringerstaffel Freiamt weilte in der letzten Juliwoche im Trainingslager in Leipzig und liess sich den letzten Schliff geben. Nebst optimalen Trainingsbedingungen mit vier grossen Ringermatten und einer eigenen Sportanlage, war auch die Unterkunft und das Essen vorzüglich.
Direkt in den Gästezimmern des Institutes für angewandte Trainingswissenschaften (IAT) mitten in der Stadt Leipzig waren die Freiämter untergebracht. Dieses Forschungszentrum für Leistungssport bot ideale Voraussetzungen und ebenso einen Einblick in technische Methoden zur Leistungssteigerung.
Dank Beziehungen von Ludwig Küng
Dank den guten Beziehungen des Freiämter Freistilnationaltrainers Ludwig Küng mit dem deutschen Nationaltrainer Wolfgang Nitschke, der gleichzeitig Vizepräsident des ortsansässigen Ringervereins KFC Leipzig ist, war alles optimal organisiert. Auch zahlreiche Sparringpartner boten sich den Freiämtern an, da am Abend jeweils fast alle Leipziger Ringer mit trainierten.
Verschiedene Trainingspartner
Dies ist denn auch der grosse Vorteil an einem Trainingslager im Ausland, gibt Trainer Marcel Leutert zu verstehen: „Im Wettkampf muss man sich auf verschiedene Ringer einstellen können, denn keiner ringt gleich.“ Von anderen Gegnern und den zwei Trainingseinheiten pro Tag konnten nebst den Freiämtern auch die Schweizer Kaderringer Urs Wild (60 kg Weinfelden) und Marco Riesen (84 kg Willisau) profitieren. Für die Freiämter war es selbstverständlich, dass auch Ringer von anderen Klubs am Lager teilnehmen konnten.
Teambildung als wichtiger Teil
Auch das Gesellige und damit die Teambildung gehört zu einem Trainingslager. So wurden die Freiämter von den Deutschen zu einem Grillabend eingeladen oder konnten sich beim Paddeln im Fluss in einer anderen Sportart messen. Natürlich bot auch die Stadt selber allerlei, sei es zum Shoppen, Verweilen oder Kulturell. Alleine schon die achtstündige An- und Rückreise mit dem Zug war ein geselliger Anlass. „In Leipzig waren wir nicht zum Letzten Mal“, waren sich danach alle einig.

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